Above-the-Fold
Above-the-Fold bezeichnet den Bereich einer Website, der unmittelbar sichtbar ist, ohne dass Nutzer scrollen müssen. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Zeitungsdruck und beschrieb dort den oberen, gefalteten Teil einer Zeitung, der am Kiosk zuerst ins Auge fiel. Dieses Prinzip wurde auf digitale Oberflächen übertragen, um den sichtbaren Startbereich einer Seite zu benennen.
Was konkret als Above-the-Fold gilt, hängt vom Endgerät, der Bildschirmgröße und der Auflösung ab.
Es existiert daher keine feste Höhe oder definierte Pixelgrenze. Gemeint ist stets der Bereich, den Nutzer beim ersten Laden einer Seite wahrnehmen und der den ersten visuellen Eindruck prägt.
Typischerweise befinden sich hier zentrale Elemente wie Überschrift, Nutzenversprechen, Navigation, Hero-Bereich oder ein aufforderndes Interaktionselement. Ziel ist es, innerhalb weniger Sekunden klar zu vermitteln, worum es auf der Seite geht und welchen Mehrwert sie bietet.
Die Bedeutung im Webdesign
- Erster Eindruck: Der sofort sichtbare Bereich beeinflusst, ob Nutzer auf der Seite bleiben oder sie verlassen.
- Klarheit: Zentrale Aussagen und Inhalte müssen auf einen Blick verständlich sein.
- Orientierung: Erste Interaktionsmöglichkeiten geben Nutzern eine klare Richtung für den weiteren Seitenverlauf.
- Interaktionsbereitschaft: Handlungsoptionen im Startbereich erhöhen die Wahrscheinlichkeit aktiver Nutzung.
- Wahrgenommene Geschwindigkeit: Inhalte oben zeigen, wie schnell und reaktionsfähig eine Seite wirkt.
Wissenswertes
Above-the-Fold ist kein statischer Bereich und kein starres Regelwerk. Moderne Seiten dürfen bewusst zum Scrollen animieren, solange der sichtbare Einstieg Neugier weckt und klar kommuniziert, was Nutzer weiter unten erwartet.
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