DPI (Dots Per Inch)
DPI (Dots Per Inch) bezeichnet die Anzahl von Punkten pro Zoll und damit die Auflösung eines Ausgabegeräts
wie Drucker oder Scanner. Je höher der DPI-Wert, desto feiner können Details im Druck wiedergegeben werden
und desto sauberer wirken Kanten und Übergänge.
Im digitalen Bereich wird DPI oft als Synonym für Bildschärfe verwendet, obwohl Displays technisch eher über
PPI (Pixel Per Inch) beschrieben werden. Für die Webdarstellung ist in der Praxis vor allem die tatsächliche
Pixelzahl einer Bilddatei entscheidend (z. B. 2000 × 1200 Pixel) –
ein DPI-Wert ist bei Screens meist nur eine Metadatenangabe und verändert die Darstellung im Browser nicht.
Für Printprodukte ist DPI dagegen ein zentraler Qualitätsfaktor, weil Drucksysteme mit punktbasierter
Ausgabe arbeiten. Deshalb werden Bilder für Druck häufig mit höheren Auflösungen vorbereitet,
um Unschärfe oder sichtbare Treppeneffekte zu vermeiden.
Die Bedeutung im Webdesign
- Darstellungsqualität: Bilder müssen ausreichend groß angelegt sein, damit sie auf großen Displays scharf bleiben.
- Dateigröße: Höhere Auflösung erhöht häufig die Datenmenge und kann den Seitenaufbau verlangsamen.
- Variantenlogik: Unterschiedliche Bildgrößen helfen, Qualität und Datenmenge auszubalancieren.
- Web-Print-Abgleich: Für Projekte mit Web- und Printanteilen müssen Exporte passend vorbereitet werden.
- Abwägung: Gestaltung entscheidet zwischen sichtbarer Qualität und effizienter Auslieferung.
Wissenswertes
Viele Design-Programme verwenden weiterhin den Begriff DPI, obwohl Monitore technisch in PPI gemessen werden. Im Web zählt primär die tatsächliche Pixelzahl der Datei, nicht der hinterlegte DPI-Wert.
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