Hamburger-Menü
Ein Hamburger-Menü ist eine Navigationsform, bei der die Hauptnavigation hinter einem Icon mit drei horizontalen Linien verborgen ist. Es wird vor allem auf mobilen Websites und in Apps eingesetzt, um Platz zu sparen, und öffnet sich per Klick oder Tap meist als Overlay, Seitenleiste oder Dropdown.
Der Begriff Hamburger-Menü leitet sich von der optischen Ähnlichkeit zu einem Burger ab. Obwohl das Symbol für viele Nutzer vertraut ist, bleibt die Navigation zunächst unsichtbar und erfordert eine bewusste Interaktion, bevor Menüpunkte sichtbar werden.
Ein Hamburger-Menü ist sinnvoll, wenn der verfügbare Raum begrenzt ist oder die Navigation visuell in den Hintergrund treten soll. Gleichzeitig kann es dazu führen, dass Inhalte seltener angesteuert werden, weil die Auswahl nicht dauerhaft präsent ist.
Die Bedeutung im Webdesign
- Platzgewinn: Die Navigation nimmt keinen festen Raum ein und lässt mehr Fläche für Inhalte.
- Mobile Bedienung: Das Muster funktioniert besonders gut bei touchbasierter Nutzung.
- Reduktion: Das Interface wirkt ruhiger, weil weniger Elemente gleichzeitig sichtbar sind.
- Auffindbarkeit: Versteckte Menüpunkte werden tendenziell seltener genutzt als sichtbare Navigation.
- Kontextpassung: Die Wahl sollte zur Informationsarchitektur und zu den wichtigsten Nutzeraufgaben passen.
Wissenswertes
Versteckte Menüs werden oft seltener genutzt als dauerhaft sichtbare Navigationen. Deshalb können ergänzende Hauptlinks oder klar erkennbare Einstiegsaktionen helfen, wichtige Inhalte dennoch zugänglich zu machen.
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